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Kurzfassung

»Heimathafen« ist ein studentisches Projekt. Hierbei wurde ein bestehendes Video (»Dock11«) vertont. Das Ziel dabei war, die im Video visuell gezeigte Atmosphäre auf auditiver Ebene zu entgegnen, sowie mit einem Sprechertext zu erweitern. Als Sprechertext wurde ein Monolog gewählt, welcher auf der Basis eines Gedichtes entstand. Um die Wirkung des Monologes zu steigern, wurde das gesprochene Wort mittels hinterlegter Musik erweitert.

 

Ausführliche Beschreibung:

Das Video Dock11 wurde im ersten Schritt auf die bestehende Kulisse untersucht, um die diesem Umfeld getreuen Atmosphären-Audioaufnahmen zu ergründen.

Um die Videoaufnahmen zu stützen, wurden folgende Sounds eingefügt:

 

  • Wasserrauschen dumpf
  • Wasserrauschen klar
  • Möwenschreie
  • Schiffshorn
  • Motorengeräusche Schiff
  • Herunterlassen Rollladen

Im nächsten Schritt wurde nach einem Sprechertext gesucht. Als Grundlage dazu diente ein Blog-Artikel auf blogigo.de von dem User »sternenschein« (http://www.blogigo.de/gedanken_oder_fragen/Hafengeschichte/1254/). Der Artikel beschreibt eine Beziehung zu einem Mitmenschen, die anhand eines Heimathafens erklärt wird. Der Text wurde umgeschrieben:

Der direkte Zusammenhang zwischen dem Mitmenschen wurde vernachlässigt – der Bezug zum Heimathafen gestärkt:

»Ich bin mit dem Wasser aufgewachsen.
Ebbe und Flut, sie kamen und gingen.
Grosse Schiffe, kleine Schiffe.
Schaute als Kind welchen Namen sie trugen,
aus welchem Heimathafen sie kamen.
„Heimathafen“ – Ein tolles Wort.
Manche waren lange fort, ein Jahr oder so,
aber irgendwann kamen sie wieder in ihrem Heimathafen an.
Vollbeladen mit Dingen aus anderen Ländern, von anderen Kontinenten.
Blieben dann einige Tage in ihrem „Heimathafen“,
manchmal auch zur Überholung,
oder für einen Neuanstrich.
Heute ist alles schnelllebieger,
sie bleiben nur noch kurz,
ob Heimathafen oder nicht.
Fast wie die Menschen heute.«